Die Feuerwehren in der Statistik

Insgesamt bringen sich rund 75.000 aktive Feuerwehrangehörige - das heißt  zwei Prozent der rheinland-pfälzischen Bevölkerung (!) - in  Freiwilligen Feuerwehren, Berufsfeuerwehren, Werkfeuerwehren und Jugendfeuerwehren ein und leisten dabei mit ihrem bürgerschaftlichen Engagement einen unverzichtbaren Beitrag für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung. Sie verteilen sich im Einzelnen wie folgt:

55.000 freiwillig-ehrenamtliche Feuerwehrangehörige - davon 2.900 Frauen und Mädchen (4,5 %) - in etwa 2.400 örtlichen Feuerwehreinheiten/Freiwilligen Feuerwehren bei  den 212 kommunalen Aufgabenträgern des örtlichen Brandschutzes und der örtlichen Allgemeinen Hilfe (Verbandsgemeinden, verbandsfreie Gemeinden, kreisangehörige Städte, kreisfreie Städte);

750 Feuerwehrbeamte in den fünf Berufsfeuerwehren und in den Freiwilligen Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften;

5.000 Werkfeuerwehrangehörige einschließlich der Selbsthilfekräfte; davon 1.650 Werkfeuerwehrangehörige ausschließlich im gewerblich/industriellen  Bereich;

12.500 Jungfeuerwehrleute - darunter 2.300 Mädchen (20 %) - in rund 1.100 Jugendfeuerwehren.

Grundsätzlich rücken die Feuerwehren in der jüngsten Vergangenheit bei bis zu 40.000 Einsätzen im Jahr aus, wobei vereinfachend dargestellt knapp 25.000 Hilfeleistungseinsätze erbracht  und etwa 15.000 Brände gelöscht werden. Das Verhältnis von Brandeinsätzen zu Hilfeleistungen beträgt somit etwa 1 : 2, das heißt auf einen Brandeinsatz kommen etwa zwei Hilfeleistungen.

Autor: Hans-Peter Plattner Drucken voriges Kapitel nächstes Kapitel