Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs entstanden die ersten Frauenverbände, meistens Nachfolgeorganisationen aus der Zeit vor 1933, z. B. der „Berliner Frauenbund“, die „Antifaschistischen Frauenausschüsse“ oder der „Deutsche Staatsbürgerinnenverband“. Mit der unterschiedlichen ökonomischen und sozialen Lage und der Entwicklung der vier Besatzungszonen sowie durch deren verschiedene politische Anbindung an die jeweiligen Siegermächte begannen sich schon bald die Interessenvertretungen für die Frauen zu trennen. 1947 schlossen sich einige Frauenverbände zum „Demokratischen Frauenbund Deutschland“ zusammen. In den drei westlichen Besatzungszonen und in West-Berlin wurde 1949 der „Deutsche Frauenring e. V.“ (DFR) als Dachverband der verschiedensten konfessionellen, berufsständischen und kulturellen Frauenverbände gegründet. Er verstand sich als Nachfolger des BDF von 1894.