Allgemeins

Ein wesentlicher Bestandteil der Kulturpolitik ist die Förderung des Sports. Sie ist unbeschadet der Kulturhoheit der Länder und wichtiger Aktivitäten des Bundes im Bereich des Hochleistungssportes in erster Linie eine Aufgabe der Gemeinden. Artikel 28 Abs. 2 Grundgesetz gibt ihnen das Recht, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. In Rheinland-Pfalz erfolgt dies über das Sportförderungsgesetz. Zweck dieses Gesetzes ist es, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein Netz von Sport-, Spiel- und Freizeitanlagen zur Verfügung zu stellen, um allen Einwohnern eine ihren Interessen und Fähigkeiten angemessene sportliche Betätigung zu ermöglichen. § 2 dieses Gesetzes bestimmt ausdrücklich, dass Sport und Spiel vom Land, von den Gemeinden, den Verbandsgemeinden und den Landkreisen gefördert werden.

Bezüglich der gesellschaftlichen Bedeutung des Sports und der inhaltlichen Abwicklung der Aufgaben durch die Gemeinden und Städte wird auf die Kooperationsvereinbarung vom 27. Oktober 2011 zwischen kommunalen Spitzenverbänden und dem Landessportbund verwiesen.

Autor: Winfried Manns, Gerd Thielmann Drucken nächstes Kapitel