Gesamtvertrag vom 15. Oktober 2002

Zwischen 70 und 80% aller Aufgaben einer kommunalen Gebietskörperschaft weisen einen räumlichen Bezug auf. Von daher waren Geoinformationen seit jeher Grundlage des Handelns einer Kommunalverwaltung. Dennoch kann der bereits erwähnte „Gesamtvertrag“ vom 15. Oktober 2002 als Meilenstein und „Durchbruch“ mit Blick auf die Verwendung digitalisierter Geoinformationen angesehen werden. Vor dem Hintergrund, dass die Geodaten des Landes über das bereits erwähnte GeoPortal zunehmend frei zugänglich werden (s. dazu „EU-Richtlinie INSPIRE / Open Data“), führen die kommunalen Spitzenverbände aktuell mit der Vermessungs- und Katasterverwaltung des Landes Gespräche über eine mögliche Revision des Gesamtvertrags.

Autor: Jürgen Hesch Drucken nächstes Kapitel